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Das Krebsbachtal bei Kaichen Das Naturschutzgebiet ist 41,2 ha groß und liegt in den Gemarkungen der Stadt Nidderau und der Gemeinde Niddatal. Die Festlegung erfolgte 1988. Gemäß Pflege- und Entwicklungsplan von 192 soll die landschaftliche Schönheit des 2,5 km langen Krebsbachtales mit seinem für diese Region einzigartigen Strukturreichtum an Magerrasen, Nass und Feuchtwiesen, Heckenzügen, Streuobstwiesen und artenreichen Waldgesellschaften auf Dauer als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten werden. Insbesondere sind hier auf engstem Raum in den Hängen, die den Krebsbach begleiten, die verschiedensten Lebensgemeinschaften zu finden. Der Krebsbach bildet im Naturschutzgebiet, das im Mittel nur 160 m breit ist, über weite Strecken nicht nur die Grenze zwischen dem Großherzogtum Hessen, sondern auch die geologische Grenze zwischen Erdaltertum und Erdneuzeit. Der Bach hat hier im Laufe von einigen Millionen Jahren ältere Gesteine wie die Grauwacken so weit freigelegt, dass die Geologen das Tal als tiefstes natürliches Loch der Wetterau bezeichnen.